Julias Spitzenkiste
 

Ring

3D-Blüten werden normalerweise frei gearbeitet.

Man beginnt damit, eine Fadenschlinge um den linken Zeigefinger zu wickeln.

Der Zeigefinger zeigt nach unten. Für den ersten Knoten schiebt man die Nadel von unten nach oben unter der Fadenschlinge durch.
Man führt den direkt vom Finger kommenden Faden hinter der Nadel vorbei, legt ihn nach links vor die Nadel auf den Finger und hält ihn fest.
Man wickelt den aus dem Öhr kommenden Faden zwei Mal gegen den Uhrzeigersinn um die Nadel, zieht die Nadel durch die Garnschlingen und den Doppelknoten fest.
Nun spannt man das Fadenende nach rechts über den Finger um es aus dem Weg zu haben.
Man reiht so viele Schlingen auf den Basisfaden wie man später Blütenblätter haben möchte.

Achtung: Auch hier ist der Doppelknoten zu benutzen! ;

Dann nimmt man den Fadenring vom Finger und zieht ihn leicht zu aber noch nicht fest. Man arbeitet den nächsten Knoten in die erste Schlinge.

Blütenkelch

Dann setzt man weiter Knoten an Knoten bis der Blütenkelch die gewünschte Länge erreicht hat. Erst nach drei, vier Reihen sollte man den Fadenring durch Ziehen am Anfangsfaden ganz schließen.
Natürlich kann man innerhalb eines Kelches auch zunehmen und abnehmen.

Staubgefäße

Man beginnt einen Ring wie für einen Blütenkelch.
Die nächste Reihe besteht aus extrem langen Picots. Für das Arbeiten dieser Picots zieht man den Faden, der aus dem letzten gearbeiteten Knoten kommt vor dem Festziehen des neuen Knotens mit der Nadel heraus und hält ihn fest, während man den Knoten festzieht.
Hier der Ring mit den langen Picots.
Je nach der Blüte die man arbeiten will, kann man die Picots mit einigen Doppelknoten umfangen um ihnen mehr Stand zu verleihen.
Der erste Doppelknoten sollte möglichst nah an die Ringbasis gesetzt werden.
Die Anzahl der Doppelknoten sollte davon abhängig sein, wie lang der Blütenkelch ist. Man sollte die Fixierknoten in der fertigen Blüte nicht sehen.
In diese Picots knotet man in einer anderen Farbe mit zwei, drei Doppelknoten die eigentlichen Staubgefäße. Die Anzahl der Doppelknoten hängt von der Wirkung ab, die man erzielen möchte. Der letzte Knoten kann um beide Fäden des Picots herumgehen. Dann dient er dazu, das Staubgefäß zu stabilisieren.
Wenn man alle Staubgefäße in die Picots gesetzt hat, kann man diesen Ring in den Blütenkelch ziehen. Dieses Büschel Staubgefäße ist für eine Fuchsienblüte mit langem, schmalem Kelch gedacht.
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